Zahlen und Fakten
 

Die Regionale Arbeitsstiftung für das Bundesland Salzburg hat seit Gründung im Jahr 1993 5.892 Personen in eine neue berufliche Zukunft begleitet. (Stand 31.12.2016)

Konkret wurden im Zuge von Outplacementstiftungen, nachdem Unternehmen bspw. aufgrund von Personalüberhängen MitarbeiterInnen abgeben mussten, rund 1.643 Personen und in Implacement-stiftungen und AQUA, in denen Personen nach Bedarf der Unternehmen aus- und weitergebildet werden, da die Qualifikationen am Arbeitsmarkt nicht verfügbar waren, 4.249 Menschen begleitet.


Outplacementaktivitäten im Detail:

Wie schon eingangs dargestellt, sind seit Bestehen 1.643 Personen in dieses Programm eingetreten, wovon rund ein Drittel Frauen und zwei Drittel Männer waren.

Die Altersstruktur umfasste 9% zwischen 20 und 35 Jahren, 11% zwischen 36 und 40 Jahren, 32% zwischen 41 und 50 Jahren und 48% über 50 Jahre.
Ca. ein Drittel der in die Arbeitsstiftung eingetretenen Personen verfügten zu diesem Zeitpunkt über keinen höheren Abschluss als die Pflichtschule, und nur 11% hatten Matura bis hin zu einem Universi-tätsabschluss.
Die absolvierten Ausbildungsziele umfassten zu 25% Lehrabschlüsse und rund 75% bildete sich mit Fachkursen weiter.
Von den in die Arbeitsstiftung eingetretenen Personen konnten gut 80 Prozent die Arbeitsstiftung zur beruflichen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung nutzen. Insgesamt konnten dieses Programm MitarbeiterInnen von ca. 38 Unternehmen absolvieren.


Implacementaktivitäten / Pflegestiftung und AQUA im Detail:

Seit 2002 wird dieses Programm angeboten und hat 1.911 Personen die Möglichkeit geboten, sich auf einen konkreten Job hin auszubilden.


Der Anteil Männer zu Frauen betrugen im Implacement im Gegensatz zu Outplacementprogramm 46% zu 54%. Auch beim Alter zeigt sich, dass diese Personen jünger sind. Das bedeutet, dass 42% über 40 Jahre sind und 25% zwischen 20 und 30 Jahren. Bei den Qualifikationen verfügen bei Eintritt ein Drittel über einen Pflichtschulabschluss als höchste Qualifikation und 17%l haben mindestens Matura als Abschluss nachzuweisen.
Die Aus- und Weiterbildungsaktivitäten umfassen in diesem Programm mit zwei Drittel Weiterbildungsaktivitäten und ein Drittel der Personen haben einen Lehrabschluss nachgeholt oder einen zusätzlichen Abschluss erworben.

Seit der Gesetzesänderung des GUK-Ausbildungsgesetzes im September 2016 sind nunmehr die Ausbildungen Pflegeassistenz in ein bis eineinhalb Jahren, die Pflegafachassistenz inzwei Jahren sowie das allgemeine Gesundheits- und Krankenpflegediplom in drei Jahrenim Rahmen der Pflegestfitung möglich.

In der Pflegestiftung haben seit 2011 bislang 625 Personen eine Ausbildung in der Pflegehilfe, in der allgemeinen diplomierten, psychiatrischen sowie Kinder- und Jugend Gesundheits- und Krankenpflege gestartet.

In der Pflegestiftung sind 70% weiblich und 49% unter 30 Jahre alt.

Seit 2011 wird AQUA - arbeitsplatznahe Qualifizierung - angeboten und hat 1.713 Personen die Möglichkeit eingeräumt sich auf einen konkreten Job hin auszubilden. Der Anteil Männer zu Frauen beträgt in dieser Maßnahme 58% zu 42%. Auch hier sind die Personen jünger, wobei 69% unter 30 Jahre alt sind. Knapp 75% verfügten bei Eintritt über einen Pflichtschulabschluss und 8% über mindestens Matura als höchste Qualifikation. 95% der Personen haben einen Lehrabschluss zum Ziel und 5% Weiterbildungsaktivitäten.

Von den 3.849 Personen die die Förderprogramme "Implacement" oder "AQUA" konsumiert haben, konnten mehr als 50 Prozent die Unterstützung der Arbeitsstiftung zur Erweiterung der beruflichen und/oder wirtschaftlichen Basis nutzen.